... und wird morgen am Mittwoch sowohl das Training der Anfänger als auch der Fortgeschrittenen leiten. Anschließend stoßen wir - wie sollte es auch anders sein - noch auf seine Rückkehr an und lassen uns mal erzählen, was es neues aus Tôkyô gibt ;-)
Herzlich Willkommen auf dem neuen gemeinsamen BLOG des Karatedôjô Fujinaga Leipzig e.V. und des Budoverein Fujinaga Berlin e.V.!
An dieser Stelle möchten wir dem interessierten Besucher mit Beiträgen, Berichten und Bildern einen Einblick in unser Training, unsere Aktivitäten und unsere Erlebnisse gewähren. Dabei soll immer auch unser Verständnis und unser Antrieb, mit dem wir in unseren Dôjôs Karate praktizieren, zum Ausdruck kommen.
Unsere Vereine widmen sich der Pflege und Ausübung des traditionellen Shotokan-Karate, wie es von der JKA (Japan Karate Association) unter der Leitung von Masatoshi Nakayama entwickelt wurde. Insbesondere wird das Erbe der Lehrtätigkeit von Yasuyuki Fujinaga Sensei in stillem Gedenken die Vereinsmitglieder auf ihrem Weg des Karate begleiten. Er vermittelte den Gründern beider Vereine unschätzbare Anregungen und Einsichten.
Weitere Informationen finden Sie auf unseren Homepages.
An dieser Stelle möchten wir dem interessierten Besucher mit Beiträgen, Berichten und Bildern einen Einblick in unser Training, unsere Aktivitäten und unsere Erlebnisse gewähren. Dabei soll immer auch unser Verständnis und unser Antrieb, mit dem wir in unseren Dôjôs Karate praktizieren, zum Ausdruck kommen.
Unsere Vereine widmen sich der Pflege und Ausübung des traditionellen Shotokan-Karate, wie es von der JKA (Japan Karate Association) unter der Leitung von Masatoshi Nakayama entwickelt wurde. Insbesondere wird das Erbe der Lehrtätigkeit von Yasuyuki Fujinaga Sensei in stillem Gedenken die Vereinsmitglieder auf ihrem Weg des Karate begleiten. Er vermittelte den Gründern beider Vereine unschätzbare Anregungen und Einsichten.
Weitere Informationen finden Sie auf unseren Homepages.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Sonntag, 11. Oktober 2009
桜ヶ丘空手道場 - Sakuragaoka Karate Dôjô
Am Samstag morgen folgte ich der Einladung von Akita Sensei und habe mich gegen 7 Uhr auf den Weg nach Limburg (Lahn) in Hessen gemacht, um dort dem Eröffnungstraining von Akita Senseis Dôjô Sakuragaoka und dem anschließenden Umtrunk beizuwohnen. Nach etwa fünfeinhalb Stunden Zugfahrt erreichte ich dann auch mein Ziel. Nach der herzlichen Begrüßung durch Akita Sensei und Stefanie trafen dann viele alte Bekannte und Freunde ein: Klaus, Anton, Jutta, Cheyenne, Schlatt und noch etwa 40 andere Karateka wollten es sich nicht nehmen lassen, beim ersten Training dabei zu sein.

Zwischen 15 und 18.30 Uhr fanden zwei Trainingseinheiten statt, bei der Interessenten die Möglichkeit bekamen, sich ein Bild vom Inhalt des Karatetrainings und nicht zuletzt auch von Akita Sensei selbst zu machen.

Für uns hieß das in der ersten einstündigen Einheit jeweils etwa 20 min. Kihon, Kumite und Kata, wie gewohnt sehr ausführlich und detailiert erklärt durch Akita Sensei. Die zweite Einheit drehte sich unter anderem um Schlagtechniken wie shutô uchi, haitô uchi und uraken uchi, die zunächst einzeln und dann mit Partner im kihon ippon kumite geübt wurden. Den Abschluss bildete die Kata Empi. Am Ende der 90 min. Einheit dankte uns Akita Sensei nochmals für unser Erscheinen und lud uns zum anschließenden Umtrunk ein.

In geselliger Runde stießen wir dann (sehr sehr... sehr oft) auf die Eröffnung des sakuragaoka Karate Dôjô an, aßen reichlich und unterhielten uns bis tief in die Nacht. Für mich persönlich war dieser Ausflug in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Zuerst war da natürlich das inspirierende Training von Akita Sensei, der es wieder einmal hervorragend verstand, uns für sehr grundsätzliche und gleichermaßen wichtige Aspekte bei zuki, mae geri, der Bewegung im zenkutsu dachi und anderen Basics zu sensibilisieren.
Später, als ich auf meine "Karate-Heimat" angesprochen wurde und mit "Fujinaga Dôjô Leipzig" antwortete, erhielt ich jedesmal eine überaus positive Reaktion darauf. Dann berichteten die anwesenden alten Hasen und Häsinnen von ihren Erinnerungen an Fujinaga Sensei und schwärmten von dessen Fähigkeiten und Persönlichkeit. Das hat mich als Schüler von Jens und als quasi-Vertreter unseres Dôjôs natürlich mächtig stolz gemacht, auch wenn ich vielleicht nicht gerade ein gutes Vorzeigeexemplar bin.
Ausführlich haben wir uns auch über "Karatetraining für Kinder" unterhalten, wobei ich von den erfahrenen Leute viele Anregungen und Ratschläge bekam. Die Atmosphäre am Abend zwischen all diesen leidenschaftlichen Karateka war wirklich super (fast so gut, wie bei unserem Vereinsleben ;-) ). Ich habe mich echt gefreut, sie alle wiedertreffen zu können.
Ach ja... eins hat mir dieses Erlebnis wieder vor Augen geführt: Es gibt noch viel für mich zu tun! Sobald mein gi auf der Wäscheleine getrocknet ist heißt es darum wieder: chûdan zuki... ichi... ni... san...
Oss
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Keiner hat gesagt, dass es leicht ist! (2)
Das Training heute war echt anspruchsvoll, denn Kurt hatte sich für seine vorerst letzte Trainingseinheit vor seiner Japanreise eine ganze Menge für uns ausgedacht. Zuerst sind wir viele viele Bahnen Kihon gelaufen, angefangen mit oi zuki bis hin zu komplexeren Kombinationstechniken wie etwa oi zuki (vorwärts)/ gedan barai (rückwärts) + gyaku zuki/ oi zuki (vorwärts) und dergleichen.
Nachdem wir sprichwörtlich "Betriebstemperatur" erreicht hatten, arbeiteten wir im Kumite-Bereich an gohon kumite über kihon ippon kumite und jiyû ippon kumite bis hin zu solch dynamischen Formen wie kaeshi ippon kumite und happô kumite. Gerade bei den Kumite-Übungen musste ich feststellen, dass bei mir noch viel Nachholbedarf besteht, wenn ich gegen so erfahrene Kämpfer wie Danilo oder Sebastian (Sebastian ist erst seit kurzem dabei) ran muss... dabei spielte weniger die reine Konteraktion, sondern vielmehr der effektive Konter eine wichtige Rolle, schließlich will ich am Ende nicht "punkten", sondern den Kampf möglichst schnell und sicher für mich entscheiden.
Und als ob das nicht schon schwierig genug wäre, versuchen wir dann auch noch, statt mit dem einfacheren jôdan zuki zu kontern, die "Entscheidung" mit chûdan zuki herbei zu führen. Ganz nach dem Motto "Zum Kopf schlagen kann jeder, aber einen starken Gegner durch chûdan zuki zu bezwingen wesentlich schwieriger. Daher sollte unser eigentliches Ziel sein, hart an uns zu arbeiten um eine eben so starke chûdan-Technik zu entwickeln."
Den Abschluss bildeten die Kata Heian 1-4 sowie Jion. Danach ließen wir den Abend mit ein zwei Malzbier und netten Gesprächen ausklingen. Für die meisten von uns wird an diesem Abend klar geworden sein, dass Kämfen alles andere als einfach ist, vor allem, wenn man sich an die Grundidee des Budô-Karate (ikken hissatsu - Töten mit dem ersten Schlag) hält.
Hier noch ein kleines Video zum Ansporn:
Oss
Nachdem wir sprichwörtlich "Betriebstemperatur" erreicht hatten, arbeiteten wir im Kumite-Bereich an gohon kumite über kihon ippon kumite und jiyû ippon kumite bis hin zu solch dynamischen Formen wie kaeshi ippon kumite und happô kumite. Gerade bei den Kumite-Übungen musste ich feststellen, dass bei mir noch viel Nachholbedarf besteht, wenn ich gegen so erfahrene Kämpfer wie Danilo oder Sebastian (Sebastian ist erst seit kurzem dabei) ran muss... dabei spielte weniger die reine Konteraktion, sondern vielmehr der effektive Konter eine wichtige Rolle, schließlich will ich am Ende nicht "punkten", sondern den Kampf möglichst schnell und sicher für mich entscheiden.
Und als ob das nicht schon schwierig genug wäre, versuchen wir dann auch noch, statt mit dem einfacheren jôdan zuki zu kontern, die "Entscheidung" mit chûdan zuki herbei zu führen. Ganz nach dem Motto "Zum Kopf schlagen kann jeder, aber einen starken Gegner durch chûdan zuki zu bezwingen wesentlich schwieriger. Daher sollte unser eigentliches Ziel sein, hart an uns zu arbeiten um eine eben so starke chûdan-Technik zu entwickeln."
Den Abschluss bildeten die Kata Heian 1-4 sowie Jion. Danach ließen wir den Abend mit ein zwei Malzbier und netten Gesprächen ausklingen. Für die meisten von uns wird an diesem Abend klar geworden sein, dass Kämfen alles andere als einfach ist, vor allem, wenn man sich an die Grundidee des Budô-Karate (ikken hissatsu - Töten mit dem ersten Schlag) hält.
Hier noch ein kleines Video zum Ansporn:
Oss
Montag, 5. Oktober 2009
Erfahrungswerte
Heute wurde sowohl das Training der Anfänger- als auch der Fortgeschrittenen von Kurt geleitet. Im Mittelpunkt standen prüfungsrelevante Kihon und renzoku waza (Kombinationstechniken) sowie die Kata Heian Shodan und Jion.

Nachdem er in den letzten Monaten schon mehrmals die Anfänger am Montag und Mittwoch unterrichtete, ist er mittlerweile besonders bei den Kindern sehr beliebt. Durch seine Anektdoten und Geschichten bringt er ihnen gleichermaßen unterhaltsam wie verständlich die Werte der Kampfkünste näher und lässt auch uns Fortgeschrittene jedes mal an seiner jahrzehntelange Erfahrungen im Karate Dô und Budô allgemein teilhaben.
Kurt ist ein exzelentes Beispiel für jemanden, der Karate Dô nicht nur praktiziert sondern geradezu lebt. Wir können uns echt glücklich schätzen, so erfahrene Leute aus mehreren Generationen - Kurt, Jens, die beiden Ralfs, Danilo und Roald - in unserem Dôjô zu haben.
Hier nochmal wie versprochen die Prüfungsprogramme (laut J.K.A.) für den
9. kyû:
-> chûdan oi zuki
-> age uke
-> soto uke
-> mae geri
8. kyû:
-> chûdan oi zuki
-> age uke
-> soto uke
-> shutô uke
-> mae geri
gohon kumite (jôdan/ chûdan)
heian shodan
Bitte stellt euch darauf ein, dass bei der Prüfung noch die ein oder andere hier nicht genannte Faust- und/oder Fußtechnik (z.B. yoko keage) geprüft werden kann. Alle, die außer Montag nicht zum Training kommen können, sollten fleißig zu Hause trainieren, solange die Halle geschlossen bleibt :-)
Oss
Samstag, 3. Oktober 2009
Stark bleiben!
Da Jens am Sonntag seine Reise nach Japan antritt, durfte ich heute mit dem Einverständnis von Ralf und Kurt das Training leiten. Im Anschluss an etwa eine Stunde Kihon sowie Kihon Ippon Kumite und Jiyû Ippon Kumite haben wir nochmal die Kata Jion wiederholt. Nach wie vor fällt es mir schwer, die Fortgeschrittenen und um einiges erfahreneren Leute in unserem Dôjô zu unterrichten. Jens zu ersetzen ist nun mal unmöglich, trotzdem haben wir versucht das beste aus diesem Umstand zu machen.
Danach haben wir im Beyerhaus unseren Vereinsabend verlebt und mit vielen lustigen Geschichten und Witzen die Zeit verbracht. Schön, dass uns Karate auch außerhalb des Dôjô verbindet!

Genau wie man im Training mit der Umsetzung von verschiedenen Bewegungsabläufen und Prinzipien zu kämpfen hat, so hat man auch im richtigen Leben mit der einen oder anderen schwierigen Situation zu kämpfen. In beiden Fällen gilt es, stark zu bleiben und konsequent und ausdauernd sein Ziel (den Weg) zu verfolgen. Das ist einer der Gründe, weshalb Karate Dô mehr ist als bloß eine Sportart.
Oss
Danach haben wir im Beyerhaus unseren Vereinsabend verlebt und mit vielen lustigen Geschichten und Witzen die Zeit verbracht. Schön, dass uns Karate auch außerhalb des Dôjô verbindet!
Genau wie man im Training mit der Umsetzung von verschiedenen Bewegungsabläufen und Prinzipien zu kämpfen hat, so hat man auch im richtigen Leben mit der einen oder anderen schwierigen Situation zu kämpfen. In beiden Fällen gilt es, stark zu bleiben und konsequent und ausdauernd sein Ziel (den Weg) zu verfolgen. Das ist einer der Gründe, weshalb Karate Dô mehr ist als bloß eine Sportart.
Oss
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