Herzlich Willkommen auf dem neuen gemeinsamen BLOG des Karatedôjô Fujinaga Leipzig e.V. und des Budoverein Fujinaga Berlin e.V.!
An dieser Stelle möchten wir dem interessierten Besucher mit Beiträgen, Berichten und Bildern einen Einblick in unser Training, unsere Aktivitäten und unsere Erlebnisse gewähren. Dabei soll immer auch unser Verständnis und unser Antrieb, mit dem wir in unseren Dôjôs Karate praktizieren, zum Ausdruck kommen.
Unsere Vereine widmen sich der Pflege und Ausübung des traditionellen Shotokan-Karate, wie es von der JKA (Japan Karate Association) unter der Leitung von Masatoshi Nakayama entwickelt wurde. Insbesondere wird das Erbe der Lehrtätigkeit von Yasuyuki Fujinaga Sensei in stillem Gedenken die Vereinsmitglieder auf ihrem Weg des Karate begleiten. Er vermittelte den Gründern beider Vereine unschätzbare Anregungen und Einsichten.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Homepages.

Freitag, 17. November 2023

Narita Stadt

Heute mal nur Kultur. Nun bin ich schon so oft von Tokyo-Narita aus zurück nach Hause geflogen, aber das Städtchen Narita habe ich bislang nicht besucht. Ich empfehlen Jedem, etwa am Abflugtag die Koffer am Flughafen zur Aufbewahrung abzugeben und dann ein Abschiedsrunde in Narita zu drehen - perfekter kann ein ortsnaher Urlaubsabschluss nicht sein.


Die innerstädtische Tempelanlage ist ein sehr weitläufiges Gelände mit diversen Tempeln und schönen Gärten nebst natürlichen Abschnitten einschließlich einem Wasserfall. Ich habe mich an das Flair von Kyoto erinnert, als ich durch die Anlage flaniert bin. Leider hat die Laubfärbung am 17.11. noch nicht eingesetzt - dann wäre es noch imposanter gewesen.








Die Haupthalle



Der Eingangsbereich

Am Tempelgelände verläuft die historische Straße Omotesando. Wenn die typische Kabelverlegung an Masten endet, kann man erahnen, dass man sich einer historisch wertvollen Gegend nähert. In der Omotesando findet man historische Handelshäuser mit netten Restaurants und geschmackvollen Geschäften. Der Autoverkehr ist teilweise untersagt. Berühmt sind hier die Unagi-Retaurants. In den umliegenden Seen gibt es reichlich Aale, die hier dann traditionell zubereitet werden.


Nach der Schule mal schoppen

Unagi


Sonntag, 12. November 2023

Training, Training, Training am 11.11.2023

An den Wochenenden ist Hochbetrieb in allen Sportstätten, denn nun hat man in Japan ausreichend Zeit, sich seinem Hobby hinzugeben. Und das wird ausgiebig getan. Nach dem gemeinsamen Training sitzt man danach noch oft zusammen. Das heißt etwa für den JKA-Instrutor Nemoto Sensei insgesamt 8 Stunden Training an 3 Standorten geben. Dann ist er etwa 11 Stunden unterwegs.



Etwas verrückte "Trainingsstätte" an der Straße

Biervorrat für die Dojoparty am Sonntag

Ich habe heute 2x3 Stunden in der Universität (10-13 Uhr) und dann im Dojo von Nemoto Sensei (17-20 Uhr) trainiert. An der Uni stand schon ein Student bereit, um mich mit meinem Fahrrad zu empfangen. Ich hatte mein Smartphone liegen lassen und musste die ca. 10 km ohne Navigationshilfe absolvieren. Glücklicherweise habe ich mein Orientierungssinn hier schon präzisiert und kam pünktlich ohne Umwege an.

Das Unitraining ist wettkampforientiert - in den kommenden 2 Wochen gibt es 2 große Wettkämpfe - einen WKF-Wettkampf im Budokan und die JKA-Universitäts-Liga . Die letzten 30 Minuten gab es Freikampf. Eine Hälfte wurde nach den Regeln der WKF gekämpft und die zweite Hälfte nach JKA Regelwerk. Hier musste ich dann zu Übungszwecken den Hauptkampfrichter machen. Ähnlich wie in der Kata, muss sich der Kampfrichter exakt bewegen und bei jeder Bewertung eine korrekte Körperhaltung einnehmen. Nach langer Pause hatte ich hier meine Not. Aber es steht im Frühjahr die nächste Kampfrichterlizenzprüfung an - üben üben also.

Im Tsudanuma Dojo starten die Kinder mit den Erwachsenen zusammen und später dann wird in einzelnen Leistungsgruppen trainiert. Die letzte Stunde dann absolvieren die Fortgeschrittenen alleine. Bei fast jedem Dojo-Training bekomme ich hier die Gelegenheit, selbst zu unterrichten. Das ist für mich sehr reizvoll, im Mutterland des Karate zu lehren. Aber wozu hat man denn eine Instrutorlizenz der JKA - auch hier muss man sich ständig üben.

Generell ist es aber so, dass sich die Älteren (Senpai) um die Jüngeren (Kohei) kümmern, und diese das auch einfordern. So kamen Kinder und Jugendliche nach ihrer Kata-Ausführung und fragten mich, was sie noch verbessern müssen. Das ist nicht nur im Karate so, sondern wird in allen Lebensbereichen so praktiziert.

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, wird dies auch nicht vom Ältesten oder dem Chef bzw. Chefin geäußert. Z. B.: So fand heute zwischen den beiden Trainings ein Lunch mit den Sempais aus dem Uniteam im Haus bei Nemoto Sensei statt. Ich setze mich an den Tisch und die Tochter (13) vom Sensei ermahnte mich, ich möge mir vor dem gemeinsamen Essen doch zunächst die Hände reinigen. Au backe - welch ein Versäumnis - muss ich gestehen. Es braucht noch ein paar Tage mehr, bevor ich hier wieder alle Verhaltensregeln automatisch mache.

Dojo-Dinner am Abend

Lunch mit den Uni-Sempai

P.S. Bilder vom Unitraining sind nicht gestattet, da die Unileitung dies nicht wünscht.

Donnerstag, 9. November 2023

Japan Herbst 2023

Gerne würde ich die Tradition fortführen und die Reise mit meiner virtuellen Reisegruppe teilen, da ich ja bekanntermaßen alleine unterwegs bin.

Das Problem dabei ist mittlerweile, dass ich nicht mehr Hotelzimmer nutze, sondern privat bei Gasteltern untergebracht bin. Der Haken ist, dass man auch mit virtuellen Reisegruppen nicht privat beherbergt wird. Soll heißen, mir fehlt schlichtweg die Zeit, etwas zu kommunizieren. Ich bin jetzt schon 4 Tage hier und konnte bislang nicht schreiben. 2 Tage Jetlag sind meine erste Ausrede. Die andere Ausrede: Ich bin hier in das tägliche Leben eingebunden, da alle anderen um mich herum Ihrer Arbeit nachgehen, sich um die Familie kümmern, Alltagsdinge bewältigen müssen.

Mein Blick in den Nachbarraum - ein Teezimmer (Sa-Do)

Am Ankunftstag - Übermüdet nach 30 Stunden im Honbu-Dojo-egal

Allerdings fühle ich mich gut dabei, hier einfach am Alltag teilhaben zu dürfen. Das war im Februar auch schon so. Frühstück in der Familienrunde - die Kinder müssen in die Schule. Ich gehe auch mal einkaufen und koche für alle. Da geht es gemeinsam zu einem Tempel, irgendwo findet immer ein Training statt.

Kochen für Alle (ca. 20)

Zwischendurch greife ich mir ein Fahrrad und erkunde die Gegend oder fahre zu einem Bahnhof, um Tagesreisen zu unternehmen.

Fahrrad falsch abgestellt - nun bei der Polizei vom Verwahrhof abholen

Skyline Shinjuku




Mittlerweile trifft man an den üblichen Hotspots auch gefühlten Unmengen an Touristen, was ungewohnt ist. Zwei Dinge sind ausschlaggebend: Dank Google-Maps und diversen ÜbersetzungsApps ist die Kommunikation sowie Navigation in Japan mittlerweile fast ein Kinderspiel - daran war vor nicht allzu langer Zeit noch nicht zu denken. Hinzu kommt ein aktuell sehr schwacher Yen - man lebt hier im Urlaub günstiger als zu Hause und das Shoppen fällt nicht so ins Portmonee. Im Vergleich zum schon günstigen Februar Aufenthalt ist alles nochmal 15% preiswerter geworden - abzüglich einer Inflation von ca. 2-3%.

Aktuell sind zwischen 20 und 25 Grad - nach meinen Erfahrungen ist der November mit der beste Reisemonat für Japan.

Historisches Tonkatsu Restaurant in Suidobashi 

Blick von Chiba nach Kawasaki - Über- und Unterquerung der Tokyo Bay auf Brücke und Tunnel

In der Rushhour wird sich am Busbahnhof ordentlich angestellt  - nicht einfach drängeln - ein No-Go in Japan 

Ich hoffe in den kommenden 10 Tagen etwas Zeit zu finden, mich mit meiner virtuellen Reisegruppe auszutauschen - hier ist jetzt Mitternacht. Oyasumi nasai.

Mittwoch, 3. Mai 2023

Yamato Dojo Spezial 2023 und junge Instruktoren, die begeistern

Wieder einmal wurde vom Yamato Dojo unter Shimizu Keigo Sensei ein schöner Lehrgang in DUS angeboten. Shimizu Sensei war der Senpai von Okuma Sensei an der Dokkyo Universität - ein solche Verbindung hält lebenslang. Da auch Fujinaga Sensei der Dokkyo-Uni-Linie entstammt, habe ich eine besondere persönliche Bindung zu dieser Uni-Linie.

獨協大学|DOKKYO UNIVERSITY




Shimizu Sensei und Rene Winkler bei der "Begutachtung" des neuen Uni-Dojo an der Dokkyo im Jahr 2012 - nach einem Erdbeben musste das Uni-Dojo jahrelang in kleinen Räumen üben und konnte dann 2012 in ein wunderschönes neues Dojo in das Dachgeschoss des Unigebäudes umziehen
.


abendliche Feier nach der Dojo-Einweihungszeremonie mit einem Zen-Prieser

2013 - ein Jahr später mein erstes Training im Dojo der Dokkyo-Uni

Nunmehr hält Okuma Sensei einmal jährlich einen Lehrgang in Düsseldorf bei seinem Uni-Senpai Shimizu Keigo ab - ich liebe die Pflege derartiger Traditionen.

Dieses Jahr kam er nicht allein, sondern hatte Igarashi Sensei zur "Unterstützung" dabei.



Dies fügt sich zu meiner Freude in den aktuellen Trend der JKA -WF-Lehrgänge ein. Die JKA als Organisation bezieht ihre Stärke insbesondere aus der Breite und Vielfalt ihrer Instruktoren. In den letzten Jahren wurde in die Ausbildung des Nachwuchses von der JKA wieder mehr investiert. Ein ganzer Schwung talentierter junger Leute absolvieren die legendäre und harte Instruktor-Ausbildung im Honbu Dojo. Es sind Igarashi Tatsuro (32), Osato Ryota (27), Kurihara Hidemoto (29), Hakizume Kaishi (26), Hirose Hikaru (25) und Hakizume Yushi (29).

Das Kumite-Finale der letzten JKA-All-Japan zwischen Hirose und Igarashi war für mich eine der anspruchsvollsten und sehenswertesten Wettkampf-Auseinandersetzungen der letzten Jahre. Die Ausbildung am Honbu-Dojo erbringt "gute Früchte".


Umso schöner ist es, wenn sich diese jungen talentierten Leute schon jetzt auf internationalen Lehrgängen beweisen können - eine win/win-Situation für Teilnehmer und Instruktoren. Nach meiner Erinnerung war das früher nicht immer so und insbesondere die gestandenen Instruktoren wurden in die Welt geschickt. Nunmehr müssen und dürfen sich die Auszubildenden vor hunderten JKA-Karatekas in vielen Ländern der Welt behaupten und beweisen - das tun sie meines Erachtens eindrucksvoll. Ich bemerke auch aus den Reihen der jüngeren Teilnehmer an JKA-Gasshuku positive Resonanzen, mal von Gleichaltrigen unterrichtet zu werden. Ich persönlich lasse mich gerne auf den jugendlichen Spirit der Shin-Instruktoren ein - auf deren ersten "Gehversuche" als Trainer auf internationalem Parkett. In dieser Hinsicht konnte Igarashi Sensei in Düsseldorf voll überzeugen. Man konnte den "frischen Saft" in seinem Körper bei allen Übungen und Demonstrationen fließen sehen - eine Augenweide. Ich freue mich schon jetzt auf jedes Gasshuku, auf dem ich einem "neuem Gesicht" der JKA-Instruktor-Gilde begegnen darf.

Ausklang im Hotel mit den Sensei und den Gastgebern vom Yamato Dojo 

 
   

    



Mittwoch, 1. März 2023

Nach Japan ist vor Japan

2 Wochen in Japan dauern zum Glück gefühlt 1 Monat - die Dichte der Eindrücke und Erlebnisse lässt die Zeit langsamer gehen. Diese Form der Autosuggestion lasse ich gerne über mich ergehen.
Den Montag verbrachte ich bei meinem alten Meister und kochte ein Curry. Ich habe soviel gekocht, dass auch noch für Dienstag eine Portion da gewesen wäre. Wie mir Emi-san, die Frau von Tanaka Sensei, später verraten hat,  ging der Sensei nachts schon heimlich naschen. Da freut sich der Koch.



Am Dienstag checkte ich aus meinem Airbnb-Zimmer aus, hinterlegte mein Gepäck in Haneda und haben einen Abstecher nach Yokohama gemacht. Mein erstes Mal. Es war wunderschön. Bei bestem aber stürmischen Wetter habe ich Dogs von Yokohama und das vormals höchste Gebäude in Japan - den Landmark Tower besucht.


Später konnte ich sogar beim Abschlussdrink den Fujisan sehen, dazu braucht man immer ein wenig Glück.



An alle Leser dieses Blogs - nehmt Euch die Zeit für eine Reise nach Japan - wenn man günstig bucht ist das auch nicht besonders teuer. In Tokio bin ich pro Tag mit Zimmer, Essen und Fahrkosten mit 60-75 EUR hingekommen - die 4 Flüge mit FINNAIR gab es unter 800 EUR.

Ich reise mit wichtigen Eindrücken und Hausarbeiten nach Hause. Ich werde im November zurückkehren, es finden die All-Japan JKA Seniorenmeisterschaften statt. Im Laufe des Montages gratulierte mir mein alter Meister auch zur bestandenen Prüfung und fragte mich dann, was ich jetzt als Nächstes machen werde? Ich hielt kurz inne und sagte dann, dass ich von vorne beginnen werde und Taikyoku Shodan üben werde. Mit dieser Sichtweise konnte ich die Erwartungshaltung meines alten Meisters erfüllen.


Sonntag, 26. Februar 2023

Sein Bestes geben

Eine Sache bindet mich insbesondere an das Karate-Training in Japan. Alle um einen herum geben in jedem Training immer das Beste - da will man nicht zurückbleiben und versucht ebenso das Beste zu geben. Diesen Zustand erreiche ich nur in Japan - das liegt an der gesamten Atmosphäre.

Gleichwohl muss man sich auf einiges gefasst machen und mentale Stärke haben. Nach manch einem Training hat man das Gefühl eines blutigen Anfängers. In meinem Fall sind es nun fast 39 Jahre Karate und man wird in den Zustand versetzt, grundlegende Dinge nicht richtig zu machen. Bei mir war es letzte Woche die fehlende aufrechte Körperhaltung - wie kann man sich nur selbst so irren. Dieses Gefühl darf einen aber nicht runter ziehen, sondern muss dazu führen, dass man sich zukünftig noch mehr Mühe gibt.

Aktuell ist auch die Top-Athletin Melissa Rathmann vom KD Ochi Bonn in Japan - wir trafen uns und haben uns gerade auch über diese Erfahrungen im Training in Japan ausgetauscht. Sie ähnelten sich sehr. Ich wünsche Melissa alles Gute für die kommenden Wettkämpfe - sie dürfte nach 6 Monaten Japan kaum schlagbar sein - GANBATTE kudasai Melissa-san.

Nach 2 Wochen Training hier und fast 10 Jahren Training im Fujinaga-Dojo und auf an die 100 Gasshuku in Europa sowie meinen jährlichen Japanaufenthalten bis 2019 stellte ich mich heute auch wieder mal einer Herausforderung - Prüfung durch Chief-Instructor Ueki Sensei 10. Dan, Vize Chief-Instructor Ogura Sensei 8. Dan und Okuma Sensei 7. Dan.

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Hinweise nach Prüfungsende durch Kurihara Sensei (Kihon) Okuma Sensei (Kumite) und Ogura Sensei (Kata)

Ich konnte sie meistern - im JKA-Honbu-Dojo war heute Dan- Prüfung - 38 Prüflinge aus ganz Japan waren angereist. Ich konnte mich noch einmal steigern und als Einziger der 2 Godan- und 3 Rokudan-Prüflinge bestehen. Nun heißt es aber, sich zukünftig noch mehr Mühe zu geben. 

Weiterhin Mühe geben ist das Motto

Freitag, 24. Februar 2023

Fujinaga und Tanaka Sensei

Heute ist Tanaka Sensei 82 Jahre alt geworden. Ich wollte ihn eigentlich an seinem 80. Geburtstag überraschen und um 7.00 Uhr in seinem Garten stehen und dann etwas Schönes kochen für seine Geburtstagsgäste. Um diese Uhrzeit kocht er selbst jeden Morgen Kaffee und Tee – seine Frau Emi-san kommt dann etwas später dazu und sie unterhalten sich über den Garten. Daraus ist im Jahr 2021 aus den bekannten Gründen nichts geworden. Leider konnte ich ihn nun heute morgen nicht wie geplant überraschen, denn er ist auf der Hochzeit einer seiner Schüler zu Gast. Die beiden Tage vorher gab es eine Feier in Yamanishi-shi, ausgerichtet von Shobu Karate-Gi. Ich musste die überraschende Einladung mit Übernachtung leider ausschlagen, denn ich hatte schon feste Trainingstermine - dazu bin ich ja nun eigentlich hier. Zudem stand am selben Tag der Umzug von Narashino/Chiba nach Bunkyo-ku/Tokyo an.

Abschlussessen -Familie Nemoto sodann in Vorbereitung auf das Gasshuku JKA Canada
                          Uni-Abschlusstraining in Narashino - danach Umzug nach Tokyo

Tanaka Sensei fungiert für SHOBU seit vielen Jahren als Werbeträger.

Vorraum der Shobu-Manufaktur

Promotionbilder
Daher habe ich den heutigen Tag genutzt, um die Grabstätte meines ersten japanischen Sensei in Minato-ku Azabu-Juban zu besuchen, wie bei jeder meiner Japan-Visiten. Schließlich hat Fujinaga Sensei die Sommergasshuku in Wien gemeinsam mit Tanaka Sensei ausgerichtet und nach dem frühen Tod 1995 war es dann dieses traurige Schicksal, dass dazu führte, dass ich unter die Fittiche von Tanaka Sensei gelangte.

Familiengruft Fujinaga

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ - morgen am Samstag werde ich zu Tanaka Sensei nach Hause und dann gemeinsam zum Training nach Koganei fahren (15-18 Uhr) und am Montag dann gibt es eine kleine Nachfeier – als Geschenk werde ich mich in die Küche von Tanaka Sensei stellen und ein Ginger Chicken kreieren – der Sensei mag Currygerichte.

Ich werde berichten.

Mittwochabend-Training im Honbu mit Hirayama und Osato Sensei,  davor mit Kobayashi Sensei

Ruhepause für die Dogi - in Japan ist der Dogi nach jedem Training zu waschen