Herzlich Willkommen auf dem neuen gemeinsamen BLOG des Karatedôjô Fujinaga Leipzig e.V. und des Budoverein Fujinaga Berlin e.V.!
An dieser Stelle möchten wir dem interessierten Besucher mit Beiträgen, Berichten und Bildern einen Einblick in unser Training, unsere Aktivitäten und unsere Erlebnisse gewähren. Dabei soll immer auch unser Verständnis und unser Antrieb, mit dem wir in unseren Dôjôs Karate praktizieren, zum Ausdruck kommen.
Unsere Vereine widmen sich der Pflege und Ausübung des traditionellen Shotokan-Karate, wie es von der JKA (Japan Karate Association) unter der Leitung von Masatoshi Nakayama entwickelt wurde. Insbesondere wird das Erbe der Lehrtätigkeit von Yasuyuki Fujinaga Sensei in stillem Gedenken die Vereinsmitglieder auf ihrem Weg des Karate begleiten. Er vermittelte den Gründern beider Vereine unschätzbare Anregungen und Einsichten.

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Montag, 18. November 2019

Nihon 2019 Tag 10

Die schlechte Nachricht lautet - Japan endet morgen bereits für 2019. Allerdings gab es gute Gründe für mich, meine Standardreisezeit nach Japan dieses Jahr deutlich zu unterschreiten:
1. Mein Gastgeber, Nemoto Keisuke Sensei, fliegt morgen nach Norwegen.
2. Ich fühle mich mit der JKA Norge und Norwegen generell eng verbunden - allein dieses Jahr war ich schon 2x wegen Karate in Norwegen.
3. Ich treffe nun schon wiederholt langjährige Karateka aus Deutschland auf dem JKA Norge Host Gasshuku. Ein schöner KarateJahresabschluss.
Mihin habe ich Japan 2019 auf eine Kurzversion gestutzt und fliege morgen mit Taniyama und Nemoto Sensei nach Bergen. Dort findet vom 21.-24.11.2019 das norwegische Hauptgasshuku statt.
Sicher werde ich in einer etwas kürzeren Version auch von diesem Ereignis berichten.
Heute gab es aus den Reihen der wundervollen Nemoto Familie einen Bonbon für mich. Nemoto Sensei und 2 von 3 seiner älteren Brüder haben mich heute Nacht eingesackt, und wir sind 2 Stunden nach Kawazu, Isumi-shi, Chiba, gefahren. Gegen 6.00 Uhr hat dann ein 1A Anglerboot von 20 Meter Länge abgelegt - wir waren insgesamt 8 Mann auf dem Kahn.
Zwar hat das Wetter nicht mitgespielt - es wurde stürmisch und die Wellen an die 5-6 Meter hoch und goß es auch noch aus Kannen - aber das tat der Sache keinen Abbruch.


Es war ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken in den japanischen Alltag. Da der Wind aus Süden kam warm - und das Wasser des Pazifik hat sogar noch 22 Grad aktuell.
Aber zum Start um 6.00 Uhr und am Ende um 11.00 Uhr hatten wir schönes Wetter und allein die Fahrten in der Männerrunde waren sehr unterhaltsam. Mir vom ältesten Bruder und Angelchef bescheinigt, dass ich zumindest im Angeln ein Kuri Obisei und seine beiden jüngeren Brüder hingegen noch Shiro Obi. Wie im Karate-Training habe ich versucht, mir keine Blöße zu geben. Unter den Bedingungen war kann große Fangerfolge nicht zu denken - aber wir konnten das Abendbrot für die große Familie Fängen (Sashimi, Shabu shabu, Grillfisch und marinierte Kochfisch) von der jap.Gelbschwanzmakrele Fängen- leider war mein Thunfisch zu klein  - habe ihn wieder ins Wasser gesetzt.
Auf dem Rückweg gab es Ramen und es wurden noch 1A Angelshops abgeklappert.
Dann wurden die Fische zubereitetund es gab ein schönes Abschlussessen.
Ich hatte Bedenken wie auch eine tolle Vorfreude in Bezug auf mein mehr oder weniger Blind-Date bei der Großfamilie Nemoto - die Realität übertraf meine Vorstellungen um Längen.
Ganbatte Nihon 2020.
Mein neuer Freund Haruto hat mir heute beim Kofferpacken geholfen und hat alles inspiziert und probiert


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